HEIZÖL: 50$ lassen sich schwer überwinden
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Im Gegensatz zum vergangenen Herbst fehlt z.Z. die ungezügelte Euphorie an den Märkten, um einen geradlinigen Aufstieg der Preise zu ermöglichen. Zwar sind die fundamentalen Umstände bullisch. Doch der bereits hohe Preis steht derzeit gegen den Trend. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis für US-Rohöl zwischen gut 40$ und 50$ schwingen wird, ist weiterhin groß. Bremsend wirkten gestern bei einem Preis über 49$ OPEC-Äußerungen, wonach weitere Kürzungen im Januar noch nicht anstünden.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Tiefe Temperaturen in US-Heizölregionen Kürzungsdiskussion der OPEC Produktionsrückstände im Golf von Mexiko Unruhebedingte Produktionsprobleme in Nigeria Terrorbedingte Lieferausfälle im Irak Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Währung: Dollar setzt Aufwärtstrends fort
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird vermutlich nicht kürzen Temperaturen in den USA weniger kalt als erwartet Förderung in Norwegen wieder i.O. Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum
Unsere Heizölpreise konnten zwischenzeitliche Teuerungen wieder abschütteln. Der Weltmarkt wirkte gestern Nachmittag entspannend auf die Preisbildung. Zwar liegen Preissteigerungen in der Luft, u.a. auch weil der Dollar teurer wird. Dennoch ist die Hoffnung, dass sich mittelfristig ein seitwärts gerichtetes Preisband zwischen 0,40 und 0,45 EUR für die 3000 Liter Partie im Bundesdurchschnitt ausbildet, gerechtfertigt.
19.01.05
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