HEIZÖL: 50$-Marke überwunden
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Die Nachfrage nach Leihöl aus den strategischen US-Beständen ist stärker als erwartet. Neben einer Vielfalt bekannter bullischer Faktoren sorgt dieser Umstand für Preisauftrieb. Weder eine Ausstoßschätzung, nach der die OPEC im September über 30 Mio. Barrel am Tag förderte, noch die Spekulation, dass das Weiße Haus die strategischen Reserven anzapfen werde, konnten die Preise am Aufstieg hindern. Die Fonds sind wieder im Geschäft.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Niedrige US-Vorräte Hohe Nachfrage nach Leihöl aus strategischen US-Beständen Lieferausfälle infolge von Schäden durch Sturm Ivan Unruhen in Nigeria Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Gefahr von Lieferausfällen wg. Steuerstreit bei Yukos OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Gefahr von Lieferausfällen in unsicheren Förderstaaten Sorge über Heizölverknappung zum Winter Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden OPEC erhöhte im September die Förderung Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Unsere Heizölpreise steigen weiter. Wenn das Weiße Haus keine deutlichen Signale für eine Teilfreigabe der strategischen Reserven sendet, wird sich die Schlagzahl, mit der es aufwärts geht, erhöhen. In dem Fall könnte die alte Höchstmarkte der Heizölpreise aus dem Jahr 2000 doch bald geknackt werden. Die Inlandsnachfrage zieht trotz der hohen Preise wie erwartet an. Das verstärkt den Preisauftrieb und die Gefahr von Lieferengpässen. Schon jetzt steigt der Heizölpreis schneller als der Rohölpreis. Für Verbraucher, die über Monate Ihren Einkauf in der Hoffung auf sinkende Preise verschoben haben, wird es immer teurer.
28.09.04
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