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HEIZÖL: Abwärtspotential begrenzt
Politische Lage birgt erhebliche Preisgefahren.
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Vor dem Wochenende wurde der Preisrückgang gebremst. Die unruhige geopolitische Lage veranlasste viele Börsianer, die Kontrakte auf fallende Kurse aufzugeben. Die diversen Spannungsherde gelten allgemein als Begrenzung für einen anhalten Preisrückgang. Nach Ansicht von Claude Mandil, Chef der IEA (Internationale Energieagentur), wächst die Nachfrage zudem immer noch zu stark. Damit bleibt selbst eine politisch entspannte Versorgungslage tendenziell eng. Der Dollar behält seinen Abwärtstrend bei. Am Freitag seien unbefriedigende Arbeitsmarktdaten der USA ausschlaggebend gewesen. Der Euro genießt derzeit das größere Vertrauen der Devisenhändler.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kriegsängste wegen des Atomstreits mit dem Iran Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Terroranschläge gegen irakische Ölanlagen Raffineriekapazitäten knapp Angst vor Hurrikansaison in den USA Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt wird entspannt gesehen Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben Nachfrage wächst langsamer Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe Charttechnik: Öl durchläuft Gegenreaktion zum Aufwärtstrend Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise steigen heute Morgen leicht an. Es ist ratsam, mit einem kurzen Leben des laufenden Abwärtstrends zu rechnen. Das heißt nicht, dass das sichere Ende erreicht ist. Das heißt lediglich, dass das Aufwärtspotential der Preise weiterhin vorhanden ist. Aus diesem Grund halten wir einen Heizölkauf jetzt für angebracht.
08.05.06
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