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HEIZÖL: Abwärtstrend läuft immer noch
Pessimisten setzen auf Wetter- und Trendwechsel.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Mehrheitsmeinung am Markt wird von Bären bestimmt. Sie haben die über lange Zeit des Jahres gültige Einstellung, dass die Ölversorgung nicht mehr problemlos funktioniere und daher unabsehbar hohe Preissteigerungen gerechtfertigt seien, komplett verdrängt. Nur wenige Bullen halten an der ?alten? Meinung fest. Sie erwarten mit der ersten Kältewelle des Winters steigende Preise. Charttechniker erwarten bereits vorher eine Gegenreaktion auf den mittlerweile lang andauernden Abwärtstrend. Dem Dollar wird weiterer Kursgewinn zugetraut, weil die Zinsperspektiven in den USA besser sind als in Europa.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig Sorge über Winterversorgung Dollar im Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt gut voran IEA senkt Nachfrageprognose USA entdecken Sparsamkeit OPEC zur Erhöhung der Exporte fähig Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise sind auf das Sommerniveau zurückgekehrt. Wer dem Herbstfieber widerstand und auf eine Korrektur der stark überteuerten Preise setzte, wird nun belohnt. Der Abwärtstrend sieht stabil aus. Dennoch sollte man die Spekulation nicht übertreiben. Da sich die Versorgungslage der Welt seit dem Sommer nicht grundlegend geändert hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass plötzlich alte Ängste auferstehen und die Preisbewegung drehen.
16.11.05
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