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HEIZÖL: Ausgeglichene Marktkräfte
Aktuelles Preisniveau taugt als neue Referenz für Heizölpreise.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Terror auf Ölanlagen und Lieferbereitschaft der OPEC halten die Stimmung an den Terminmärkten im Gleichgewicht. Raffinerieausfall schafft temporären Auftrieb.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Raffinerieausfall in den USA (starker Einfluss)
Anschlag auf Pipeline bei Bagdad (starker Einfluss)
Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Streik norwegischer Ölarbeiter
Weltweite Raffineriekapazitäten sind knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik: langfristiger Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Lieferausfall des Iraks beendet
Saudi Arabien fördert 9,1 Mio. B/T
OPEC fördert 1,2 Mio. B/T über Mai
Saudi Arabien kann Förderung weiter erhöhen
Fonds ziehen sich zurück
Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Nachdem sich die Fonds weitgehend aus dem Markt zurückgezogen haben, scheinen die Preise nun ein von Übertreibungen befreites Niveau gefunden zu haben. Es spiegelt die reale Versorgungslage nach unserer Einschätzung in nachvollziehbarer Weise wider. Wir wiesen in den letzten Tagen auf die Gefahr stark steigender Preise für den Fall hin, dass sich die momentane Kaufzurückhaltung im Herbst entlädt. Dabei könnte es zu erheblichen Lieferengpässen kommen. Als Erläuterung verweisen wir auch auf unseren Chart ?Verkaufsmengen?. Dort sieht man deutlich, wie dramatisch die Nachfrage gesunken ist. Ein Ausgleich muss früher oder später kommen. Er erzwingt eine Spitze auf der Gegenseite, d.h. einen Nachfrageboom.
von Klaus Bergmann
23.06.04
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