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HEIZÖL: Ausgereizt?
Preise geben in Erwartung guter Vorratszahlen nach.
Seit Anfang April finden Sie an dieser Stelle mit dem Öltelegramm eine weitere Informationsform. Das Öltelegramm wird alternativ zu unserem Marktkommentar veröffentlich. Der Marktkommentar erscheint weiterhin mindestens einmal pro Woche. Mit dem Öltelegramm wird die Weltmarktlage in Stichworten skizziert gefolgt vom Kommentar zum heimischen Heizölmarkt.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Krieg im Irak (starker Einfluss) Sorge über Benzinverknappung in den USA (starker Einfluss) Hohe Nachfrage in Asien (starker Einfluss) OPEC drängt auf Einhaltung des Kürzungsbeschlusses Allgemeine Terrorängste Raffinerieprobleme in den USA Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend beim Rohöl
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Erwartung steigender US-Vorräte (starker Einfluss) US-Gaspreise fallen stark (starker Einfluss) OPEC produziert über Quote OPEC und Nicht-OPEC-Staaten steigern Produktion Fonds verkaufen ihre Positionen auf steigende Kurse Charttechnik, kurzfristige Gegenbewegung
Unsere Heizölpreise gaben gestern deutlich nach, nachdem sie vor dem Osterwochenende auf ein 12-Monats-Hoch gestiegen waren. Sie folgten mit der Bewegung dem Weltmarkt, an dem sich etwas Entspannung ausbreitet. Dabei hat der grundlegende Aufwärtstrend der Ölpreise allerdings weiterhin Bestand. Wenn es heute Nachmittag Meldungen über Fortschritte im Aufbau der US-Öllager geben sollte, ist ein weiterer Preisrückgang zu erwarten. Andernfalls wird der Trend zeigen, was in ihm steckt. Den von vielen Verbrauchern erhofften Preisverfall erwarten wir aber selbst bei sehr positiven Lagerdaten nicht.
14.04.04
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