"Unser Problem ist nicht, Öl für maßvollen Wohlstand einzusetzen. Unser Problem ist, Öl für unbegrenzten Überfluss zu vergeuden." Heutiger Kommentar von Klaus Bergmann, Geschäftsführer

News: International & National

HEIZÖL: Benzin: vom Saulus zum Paulus

Abwärts im Aufwärtstrend. Unsere Heizölpreise halten sich gut. Dem fallenden Dollar sei Dank.


Nachrichten hat der Markt kaum zu bieten. So besinnt er sich auf Preisbewegungen, die als Gegenreaktion der letzten Anstiege zu verstehen sind. Insbesondere das stark verteuerte Benzin, das den Markt mit in die Höhe zog, verbilligt sich weiter und wird so zur Lokomotive der Abwärtsbewegung. Unterstützung bekommt es von den US-Raffineuren, die mitteilen, alle Probleme im Griff zu haben. Zur Zeit geht die Mehrheit der Marktteilnehmer aber davon aus, dass die Preise nach Abarbeiten der Gegenreaktion weiter in die Höhe klettern werden.

Gasöl kostet heute Morgen in Rotterdam 214,50$ pro Tonne. Das sind 2$ weniger als gestern Früh.

Unser Heizölpreis gibt wieder etwas nach. Im Laufe des Tages könnte sich noch mehr Preisdruck aufbauen. Im Vergleich zum Weltmarkt war die Preisentwicklung der letzten Wochen für Verbraucher akzeptabel. Den deutlichen Aufwärtstrend hat man hierzulande kaum zu spüren bekommen. Der fallende Dollar wirkte als Neutralisator. In der momentanen Gegenreaktion hat er erfreulicherweise sogar verstärkende Wirkung. Diese Freude dürfte aber leider nur von kurzer Dauer sein. Wir gehen tendenziell von einer zunächst noch anhaltenden Mischung aus steigendem Ölpreis und fallendem Dollar aus.
von Klaus Bergmann
19.07.02 Drucken

 

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