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HEIZÖL: Bush will Ölpreis senken
Kriegsdrohung gegen den Iran kein Thema.
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Die Preise veränderten sich gestern nur geringfügig. Charttechnisch sind sie derzeit ausgereizt. Sie konsolidieren auf hohem Niveau. Für eine klare Bewegung sowohl nach unten als auch nach oben bedarf es eines Impulses. George W. Bush ist bemüht, einen senkenden Impuls zu liefern. Er suspendiert den Aufbau der strategischen Ölreserven und wünscht die Lockerung von Umweltschutzbestimmungen für Benzin. Außerdem lässt er prüfen, ob es im US-Benzinmarkt illegale Preismanipulationen gibt. Das entscheidende Thema, seine Iranpolitik, blieb unerwähnt. Iran, Irak, Nigeria und Venezuela sind wesentliche Antriebsfaktoren des Preisauftriebs. Der Dollar setzte seinen Abwärtstrend gestern fort.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kriegsängste wegen des Atomstreits mit dem Iran Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Sorge um US-Benzinversorgung Angst vor Hurrikansaison Raffineriekapazitäten knapp Nachfragewachstum stetig Charttechnik: Ölpreis im Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben Nachfrage wächst langsamer Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise verharren auf hohem Niveau. Sie spiegeln die Entwicklung am Weltmarkt. Für einen spürbaren Preiseinbruch fehlen die Argumente. Die aktuelle Perspektive lässt weitere Preissteigerungen nach einer kurzen Zeit der Beruhigung erwarten. Die Nachfrage im Inland ist sehr gering. Die Margen des Handels sind auf ein Minimum zusammengeschmolzen. Dagegen befinden sich die Raffineriemargen wegen der Weltmarktlage auf Rekordniveau.
26.04.06
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