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HEIZÖL: China braucht noch mehr Öl
EIA bestätigt Meinung von Spekulanten.
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Alle Kurse liegen im Trend. Rohöl und Heizöl rauf, Dollar runter. Treibende Kraft beim Öl war gestern u.a. eine Studie der EIA (Energie Information Administration), durch die die Einschätzung der Bullen unter den Spekulanten bestätigt wurde. China und die USA brauchen mehr Öl als bisher prognostiziert. Die Förderung der Nicht-OPEC-Länder ist rückläufig. Aus Nigeria kam zudem eine neue Streikankündigung.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Investmentfonds mehrheitlich bullisch eingestellt Weltweites Nachfragewachstum höher als erwartet Geopolische Lage, allgemeine Unsicherheit Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Streikankündigung in Nigeria Winter hält Sorgen um Heizölversorgung hoch OPEC will Preise um 50$ pro Barrel Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gegenreaktionen auf Preisanstieg fällig OPEC-Mitglieder schließen Kürzungen im März aus Befriedigende US-Vorräte (nicht Heizöl!) Komfortable Vorräte der OECD-Länder US-Dollar fällt
Unsere Heizölpreise drehten gestern wieder aufwärts. Die Entwicklung einer Gegenreaktion auf den starken Preisanstieg der letzen Wochen ist angesichts der Stimmung an den Börsen schwierig. Die Hausse-Spekulanten dominieren den Markt. Wenn heute keine positive Überraschung durch die US-Bestandsmeldungen geliefert wird, wird sich das nicht ändern. Die Chance auf etwas günstigere Heizölpreise ist für den Moment passé. Die Empfehlung lautet daher wieder: Achten Sie lieber auf Terminflexibilität von zwei Wochen für Ihre Bestellung. Die Einsparung aus den niedrigeren Logistikkosten ist sicher. Die Spekulation auf fallende Preise endet häufig im Gegenteil. Leerer Tank, teure Sonderlieferung, Preis noch höher.
09.03.05
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