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HEIZÖL: Dollar treibt Inlandspreise
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die positiven Nachrichten der letzten Woche konnten die Ölpreise nicht nachhaltig drücken. Ein erster folgenloser Sturm im Golf von Mexiko weckte die Hurrikanängste wieder auf. Die Preise stiegen am Freitag. Insgesamt befinden sie sich weiterhin im Seitwärtstrend. Einige positive Nachrichten über die US-Wirtschaft und neue Zinsphantasien schickten den Dollar auf einen unerwarteten Höhenflug. Statt des ursprünglich erwarteten Übergangs in eine weitere Abwärtswelle steigt die Währung seit einer Woche steil an.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Iran droht mit Ölwaffe Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran verhandlungsbereit zum Atomkonflikt Gute US-Vorratslage Gute Rohölversorgung Iraks Terrorkopf Al Sarkawi tot US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise steigen deutlich an. Sie lösen sich aus dem Seitwärtstrend. Ursächlich ist die aktuelle Dollarstärke. Der Dollar allein wird dem Heizöl längerfristig kaum eine gewichtige Preisänderung bringen. Unser Fokus richtet sich in erster Linie auf die Hurrikane in den USA. Sie stellen eine nennenswerte Preisgefahr dar.
12.06.06
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