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HEIZÖL: Entspannung wäre jetzt logisch
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise pendeln auf der Suche nach Richtung. Trotz neuer Meldungen über Raffinerieprobleme stiegen sie gestern nicht. Charttechnisch wäre eine Gegenreaktion fällig. Fundamental könnten die heute anstehenden US-Bestandsdaten etwas anderes implizierten. Außerdem ist der Markt in der Atmosphäre des Atomstreits mit dem Iran gefangen. Der Dollar setzt seinen Gegenkurs zum Abwärtstrend fort.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Iran könnte zum Ölhahn greifen Unplanmäßige Raffinerieabschaltungen Raffineriekapazitäten knapp Hurrikanängste Nachfragesteigerung hoch Terrorängste in Saudi Arabien und Großbritannien Institute prognostizieren deutliche Teuerung US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt Charttechnik: Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage OPEC wird bei Bedarf mehr Öl bereitstellen Nachfrageprognosen gesenkt BP prognostiziert tiefere Preise
Unsere Heizölpreise bewegen sich uneinheitlich. Kurzfristig ist die Frage, aufwärts oder abwärts, offen. Längerfristig besteht kaum Zweifel, dass es weiter aufwärts gehen wird. Die Börsenpsyche ist auf Versorgungsangst getrimmt. Für sie spielt es keine Rolle, dass z.Z. viel Öl in den Lagern liegt. Auf Grund der Aussichten ist es ratsam, kurzfristig den Winterbedarf zu decken.
17.08.05
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