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HEIZÖL: Er läuft und läuft und ...
Aufwärtstrend ohne Ende. Preisbildung folgt uneingeschränkt der Kriegserwartung.
Die Monotonie der Preisbildung folgt der Monotonie der Nachrichten. Der Irakkrieg kommt. Die Preise machen ihren Weg nach oben.
Heute werden zwar die Drähte der Nachrichtenagenturen heiß laufen. Blix legt seinen zweiten Bericht über die Tätigkeit der Waffeninspektoren vor. Aber wer erwartet davon schon eine Veränderung der Lage? Ernsthaft wird das niemand für sich in Anspruch nehmen können einschließlich der Hoffnungsträger einer friedlichen Lösung.
Heute könnte die Preisentwicklung eine kleine Delle bekommen, da in den USA ein verlängertes Wochenende bevorsteht. Am Montag bleiben die Börsen geschlossen. Da den Akteuren damit die Handlungsfähigkeit genommen ist, werden einige von ihnen ihre Kontrakte verkaufen, um nicht den Unwägbarkeiten eines plötzlichen Kriegsausbruchs ausgesetzt zu sein. Denn wenn dieser Krieg beginnt, werden die Preise einen unvorhersehbaren Tanz aufführen.
Der Gasölpreis zeigt heute Morgen allerdings noch keine Verkaufssignale. Er legt gegenüber gestern recht deutlich zu. Die Tonne kostet z.Z. 320,50$. Der Spitzenpreis vom Montag wird damit bestätigt.
Unsere Heizölpreise klettern nach der kurzen Pause der letzten drei Tage ebenfalls weiter aufwärts. Trotz einer möglichen erneuten Preisdelle ist keine Veränderung der Lage ins Sicht. Daher sollten Verbraucher, die in den kommenden Tagen Heizöl benötigen, nicht zögern, sich einzudecken.
14.02.03
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