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HEIZÖL: Fallende Preise bevorzugt
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Wenn es nach der Mehrheitsmeinung geht, werden heute Nachmittag gute Zahlen über die Entwicklung der US-Vorräte veröffentlicht. Die Wetterämter prognostizieren überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Das sind beste Vorraussetzungen, um die Ölpreise tiefer zu stellen. Mittelfristig bleibt der Dollar nach Meinung von Devisenexperten seinem Abwärtstrend treu.
preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Heizölvorräte für die Jahreszeit zu gering Gasförderung in der Nordsee gedrosselt Pipelines im Irak gesprengt Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Yukos wird zerschlagen Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend intakt
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Temperaturen in den USA überdurchschnittlich hoch Saudi Arabien will Förderkapazitäten um 15% erhöhen Rohölversorgung gut Nachfragerückgang erwartet China bemüht sich um Konjunkturdämpfung Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum
Unsere Heizölpreise folgen der Stimmung am Weltmarkt. Dank freundlicher Wetterprognosen fallen sie. Als Trendsetter taugt das Wetter nicht. Dazu ist es zu wechselhaft. Dennoch hat der Markt innerhalb der letzten 24 Stunden einen kleinen Stimmungswandel erlebt. Wenn die Meldungen über die US-Vorräte heute Nachmittag nicht enttäuschen, besteht Aussicht auf weiter fallende Preise. Ob das ausreicht, um aus der Seitwärtsbewegung einen Abwärtstrend zu machen, bleibt eine Frage mit Lotteriecharakter.
01.12.04
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