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HEIZÖL: Fallende Preise gewinnen an Dynamik
Hurrikan Wilma bedroht Ölkomplex nicht.
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Wilma ist ?nur? noch ein Stärke-Vier-Hurrikan. Seine Bahn bleibt den Ölanlagen fern. Die US-Gasbestände sind, wie am Vortag die Ölbestände, überraschend deutlich gestiegen. In den USA könnte die Entdeckung der Sparsamkeit auf das Heizverhalten übergreifen. Sämtliche Preise befinden sich in einem klaren kurzfristigen Abwärtstrend. Der Dollar verliert erneut gegen seinen Aufwärtstrend an Wert. li preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungsängste vor dem Winter Raffineriekapazitäten knapp Kalter Winter erwartet Iran droht mit dem Ölhahn IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Öl- und Gasbestände deutlich gestiegen Vorratslage auskömmlich USA entdecken Sparsamkeit Wiederaufbau der US-Ölanlagen geht voran Freigabe der strategischen Reserven Überversorgung mit Rohöl
Unsere Heizölpreise fallen. Nun entwickeln sie Dynamik nach unten. Die größte Gefahr dagegen, der Hurrikan Wilma, stellt momentan keine Bedrohung dar. Da das Wetter aber eine unzuverlässige Größe ist, sollte man nach wie vor mit plötzlichem Richtungswechsel rechnen. Es ist ein Moment für Spekulanten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kauft jetzt ein. Wer das Risiko liebt, wartet ab. Die Chance auf tiefere Preise war lange nicht mehr so gut.
21.10.05
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