"Unser Problem ist nicht, Öl für maßvollen Wohlstand einzusetzen. Unser Problem ist, Öl für unbegrenzten Überfluss zu vergeuden." Heutiger Kommentar von Klaus Bergmann, Geschäftsführer

News: International & National

HEIZÖL: Gute US-Daten beeindrucken nicht

Die Bestände in den USA sind stärker als erwartet gestiegen. Der Irak steht allein.


Die Bestandsdaten der USA laut DOE (Department of Energy) weisen eine erhebliche Steigerung der Reserven an. So ist Rohöl um 6,1 Mio Barrel (159 Liter) und Benzin um 4.3 Mio Barrel gestiegen (s. Charts). Dies wird allgemein als drückender Einfluss auf die Preise gesehen. Allerdings scheint der Handel dies nicht besonders zu würdigen.

Denn alle Augen sind nach wie vor auf den Nahen Osten gerichtet. Zwar wird von den OPEC-Staaten beteuert, dass ein Ausfall der Mengen des Iraks aufgefangen würde, dennoch sorgt das Einmarschieren Israels in fast alle Gebiete der Palästinenser für eine weitere Verschärfung des Konflikts.

Der Markt könnte bei geringem Handel eine Gegenreaktion zu den letzten Preissteigerungen hervorbringen. Allerdings befindet er sich in einem ausgewachsenen Aufwärtstrend, so dass diese Gegenreaktion nur gering ausfallen wird.

Unser Heizölpreis wird heute keine großen Sprünge machen und eher ein wenig nachgeben. Insgesamt besteht aber die Gefahr weiterer Preissteigerungen.
von Klaus Bergmann
04.04.02 Drucken

 

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