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HEIZÖL: Gute Versorgungslage
Aber kein Preisrückgang.
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Im Januar fuhr die OPEC ihre Förderung weiter zurück. Ohne irakisches Öl wurde die Quote kaum noch überschritten. Der Irak brachte mit 1,8 Mio. Barrel am Tag den Überschuss in den Markt. Insgesamt ist er bestens mit Rohöl versorgt. Um die Heizölversorgung steht es auf Grund milder Temperaturen ebenfalls gut. Befürchtungen, dass die OPEC bei sinkenden Preisen Mengen kürzen wird, bringen die Preisbewegung zum Stillstand. Der US-Dollar stieg gestern nach guten Arbeitsmarktdaten.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kürzungsgefahr durch OPEC Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Streikankündigung in Nigeria Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen Befriedigende Vorratslage
Unsere Heizölpreise geben immer noch etwas nach. Die Bewegung wird wie erwartet schwächer. Die Nachfrage in Deutschland ist wieder gering, so dass der Preisrückgang auch auf Margeneinbußen zurückzuführen ist. Wir rechnen in naher Zukunft mit kaum veränderten Preisen oberhalb von 0,40 EUR pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge. Wer demnächst Heizöl benötigt, ist besser beraten, eine ausreichende Lieferzeit vorzusehen, als auf deutlich fallende Preise zu spekulieren. Die Einsparung durch eine flexible Lieferzeit senkt Logistikkosten. Dieser Preisvorteil ist sicher. Die Spekulation auf fallende Preise ist unsicher. Wenn es am Ende sogar eng mit dem Heizöl wird, muss eine Einzelfahrt in Anspruch genommen werden. Die kann teuer kommen.
von Klaus Bergmann
04.02.05
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