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HEIZÖL: Heizölangebot knapp
Heizölpreis steigt unabhängig vom Rohölpreis.
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Die Preise für Gasöl in London und Rotterdam legten gestern deutlich zu, während Rohöl fast unverändert aus dem Handel ging. Als Ursache werden Prognosen über fallende Temperaturen in Mitteleuropa und mögliche Lieferengpässe genannt. Sie treffen den Markt nicht unerwartet.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Niedrige US-Vorräte Lieferausfälle wg. Unruhen in Nigeria Gefahr von Lieferausfällen wg. Steuerstreit bei Yukos OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Gefahr von Lieferausfällen in unsicheren Förderstaaten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien erhöht Förderung um 1,5 Mio. b/d Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden Putin sichert +12% Produktion Russlands in diesem Jahr zu
Unsere Heizölpreise erreichen immer neue Höhen. Nun machen sich neben dem Weltmarkt verstärkt regionale Lieferengpässe in der Steigerung bemerkbar. Noch entspricht die Situation vollständig den Erwartungen. Die Einschätzung, dass trotz der kräftigen Steigerungsraten die alten Rekordwerte aus dem Jahr 2000 in diesem Jahr nicht überschritten werden, gerät zunehmend ins Wanken. Es gilt die bekannte Empfehlung. Wer unbedingt Heizöl benötigt, sollte nicht zögern und bestellen. Er wird den hohen Preis zahlen müssen. Wer Spielraum bis ins nächste Jahr hat, sollte sich z.Z. aus dem Markt fern halten.
01.10.04
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