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HEIZÖL: Hin und her gerissen
Auf der Suche nach einer Grundtendenz.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Täglich wechselnde Vorzeichen in den Kursänderungen zeugen von Unsicherheit der Marktakteure. Investmentfonds sitzen wieder in den Startlöchern, um einen Aufwärtstrend nicht zu verpassen. Aber die Zeichen dafür sind dürftig. Aktuell bestimmt die Erwartung steigender Rohölvorräte das Preisgeschehen. Öl- und Dollarnotierungen befinden sich seit mehreren Tagen im Seitwärtsgang.
preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will Richtpreis anheben Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Streikankündigung in Nigeria Lieferausfälle durch Yukos-Zerschlagung US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Investmentfonds setzen wieder auf steigende Preise
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Steigende Rohölvorräte erwartet OPEC behält Liefermengen bei
Unsere Heizölpreise machen die schnellen und wechselhaften Bewegungen des Weltmarktes in gedämpfter Form mit. Heraus kommt ein leichter Preisrückgang. Da die weltweite Nachfrage immer noch stark zunimmt, wird sich ein haltbarer Abwärtstrend kaum einstellen können. Die Heizölpreise werden sich aller Voraussicht nach längerfristig im Bereich zwischen 0,40 und 0,45 Euro pro Liter bei 3000 Liter Abnahmemenge aufhalten.
von Klaus Bergmann
02.02.05
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