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HEIZÖL: Hochpreisphase hält an
Gegenteilige Einschätzungen können sich nicht durchsetzen.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise sind heiß. Aber die Charttechnik signalisiert noch keine Überhitzung. In Relation zur realen Versorgungslage ist Öl zu teuer. Aber die fundamentalen Umstände liefern noch Argumente für weitere Preissteigerungen. Eine Gegenbewegung ist überfällig. Es fehlt aber ein Startsignal.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Generalstreik in Nigeria Yukos rückt der Pleite näher Förderung im Golf von Mexiko weiter unter Normal Sorge über Heizölverknappung zum Winter Niedrige US-Vorräte Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Nachfragewachstum über allen Erwartungen DOE erhöht Nachfrageprognose für Q4 auf 84,4 Mio. b/d Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden Das Angebot müsste eigentlich ausreichen
Unsere Heizölpreise haben im Bundesdurchschnitt die Marke von 0,50 EUR/Liter bei 3000 Liter Liefermenge überschritten. Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Seit unseren ersten Hinweisen im April, dass Heizöl teuer werden wird, ist der Preis um 40% gestiegen. Verbraucher haben sich während dieser Zeit mit Käufen zurückgehalten. Nun sind die Tanks leer. Notgedrungen erhöht sich die Nachfrage. Die Bestellmengen sind sehr klein. Das zeigt, dass weiterhin Hoffnung auf niedrigere Preise nach dem Jahreswechsel besteht. Wir wollen nicht ausschließen, dass diese Hoffnung bestätigt wird, zumal die aktuellen Preise übertrieben hoch sind. Verbraucher sollten sich aber bewusst sein, dass der wesentliche Teil des Preisanstiegs auf eine vollkommen neue Marktsituation zurück zu führen ist. Das Ölangebot ist knapper geworden. Gleiches gilt übrigens auch für andere fossile Energieträger.
12.10.04
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