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HEIZÖL: Hurrikan Ike sorgt für Unruhe
Der Dollar fällt, aber die Ölpreise steigen.
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Heute Morgen ziehen die Ölnotierungen wieder an. Als bullische Faktoren werden der Hurrikan Ike und der aktuelle Fall des Dollars genannt. Nachdem der Hurrikan Gustav gut überstanden war, steigen die Befürchtungen vor Ike, der sich zurzeit in Kuba aufhält und bis Dienstag in der Nähe der Ölanlagen in den USA erwartet wird. Dass nun schon der zweite Hurrikan in kurzer Folge seine Aufwartung macht, verunsichert die Märkte. Ausschlaggebend für den letzten Kursanstieg beim Öl ist aber der starke Druck auf den Dollar. Der hatte zuletzt einen steilen Aufstieg erfahren und die Gegenreaktion kam erwartungsgemäß. Mit den Diskussionen über eine Ausstoßsenkung durch die OPEC führte dies wieder zu steigenden Ölpreisen. Zwar ist der Abwärtstrend noch intakt, aber diese Woche bleiben noch einige Unsicherheitsfaktoren im Rennen. Die Veröffentlichung der letzten US-Bestandsdaten haben bisher keine Auswirkungen auf die Preisbildung gehabt. Der Dollar fällt zur Stunde weiter. Als Grund hierfür wird die weiter anhaltende US-Finanzkrise genannt.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Neuer Druck auf den Dollar
Hurrikan Ike wird erwartet
OPEC diskutiert Ausstoßkürzung
Hochpreisprognose von Goldman Sachs
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Der Preisanstieg ist durch die Dollar-Entwicklung gedämpft. Da diese Woche mehrheitlich Risiken für die Preisbildung bestehen, ist ein weiterer Fall der Heizölpreise eher unwahrscheinlich. Die Spekulation wird also auch für den deutschen Endverbraucher weiter gehen. Die Inlandsnachfrage hat wieder etwas nachgelassen. Regional sind die Auftragsbücher des Handels immer noch stark gefüllt, was zu verlängerten Lieferzeiten führen kann. Wer den Markt eng verfolgen will und nicht ständig www.esyoil.com aufrufen möchte, kann sich mit unserem Preisalarm per Email informieren lassen.
von Heiko Harlapp
08.09.08
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Alle Kommentare:
schrieb am Mittwoch, 10. September 2008 - 16:28 Uhr
Bezug Dr.J.Mutschler
In unserem Kommentar am Freitag den 05.09. haben wir einen Absatz zum Thema geschrieben. Damit sollte die Frage hinlänglich geklärt sein.
Viele Grüße
Ihr esyoil-Team
schrieb am Montag, 8. September 2008 - 12:29 Uhr Man kann die permanenten Erklärungsversuche für die immer dreistere Preisgestaltung von Heizöl allmählich kaum noch ertragen.Fakt ist,dass die Rohölpreise gegenüber ihrem Hoch um rund 25% gefallen sind,der Dollar hingegen nur um etwa 10% gestiegen,die Preise bewegen sich "seitwärts".Wenn der Ölpreis nach oben nur zuckt,wird beim Heizöl und an den Tankstellen Stunden später nach oben gedreht,wenn es umgekehrt läuft (wie seit Wochen) tut sich preislich nach unten kaum etwas.Warum wird das Kind nicht endlich beim Namen genannt:immer unverschämter werdende Geldgier ALLER an diesem Geschäft Beteiligter!












