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HEIZÖL: IEA nimmt Schärfe aus der Prognose
Nachfragesteigerung geringer als erwartet.
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Die Preise dämpfen die Wirtschaft bereits. Die Nachfrage wird nicht so stark steigen, wie bisher angenommen. Das ist der Tenor des jüngsten Monatsberichts der IEA (Internationale Energie Agentur). Er setzte die Ölnotierungen gestern unter Druck. Der Dollar gewann zum Euro an Wert, obwohl ein Rekorddefizit der US-Handelsbilanz bekannt gegeben wurde. Grund für die unerwartete Bewegung könnten Stützungskäufe von Notenbanken sein, die einen Dollarabsturz verhindern wollen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Förderung nahe am Limit Raffineriekapazitäten knapp Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Befriedigende Versorgungslage für Rohöl Gute US-Rohölvorräte Befriedigende US-Benzin-Vorräte Befriedigende Vorräte der OECD-Länder
Unsere Heizölpreise setzen ihren Rückgang fort. Sie folgen den Vorgaben des Weltmarkts. Der könnte die Richtung heute mit der Bekanntgabe der US-Vorratszahlen bestätigen. Die Schätzungen lassen Platz für eine Überraschung, positiv wie negativ. Charttechnisch ist durchaus mehr Abschwung drin, ohne am dominanten Aufwärtstrend zu rütteln.
13.04.05
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