HEIZÖL: Iran: Ablehnung, aber Verhandlung
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Nachdem die Antwort aus dem Iran mit Spannung erwartet wurde und die Aussagen von Chamenei bereits auf eine Ablehnung des Vorschlages hindeuteten, haben die Börsen das Ereignis bereits vorweg genommen. In dieser Folge stiegen gestern die Preise wieder an. Eine richtige Analyse der Antwort und eine Bestimmung der Reaktion des Westens müssen erst noch erfolgen. Der Seitwärtstrend, der sich seit Anfang April bis heute eingestellt hat, läuft damit weiter. Meteorologen erahnen den ersten Sturm im Süden der USA. Das muss aber noch nichts bedeuten. Der Dollar stieg ebenfalls an. Die Konjunkturdaten aus dem EU-Raum, insbesondere die Aussichten für Deutschland, vielen niedriger aus als erwartet.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu Angst vor Hurrikanen in den USA Instabile Lage im Irak Lieferausfälle in Nigeria Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge vor negativen Wirtschaftsfolgen wegen Terrorgefahr US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen Größtes Ölfeld der USA doch bis zu 50 % lieferfähig Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise werden sich heute bis zum späten Nachmittag wenig bewegen. Dann werden die aktuellen Lagerbestände in den USA veröffentlicht. Das bringt immer ein wenig Bewegung hinein. Der Seitwärtstrend macht es deutlich. Es sind zurzeit nur kurzfristig Preisgewinne zu erzielen. Wer spekulieren will, kann diese kurzzeitigen Schwankungen ausnutzen, wer nicht so viel Zeit aufwenden will und seinen Tank füllen muss, kann dies auch ohne großen Selbstvorwurf tun.
23.08.06
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