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HEIZÖL: Iran prüft
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Bisher lehnte der Iran die internationalen Kompromissvorschläge zum Atomprogramm ab. Das trieb die Preise aufwärts. Teheran kannte die Vorschläge bis dato nicht. Nun liegen sie offiziell vor und Teheran prüft. Das stoppt die Preise. Sie befinden sich noch im Seitwärtstrend. Die Gefahr für steigende Preise wächst allerdings stetig. Bald sollen nach den Prognosen 13 bis 16 Hurrikane die USA erreichen, einige mit zerstörerischer Wirkung. Die Schäden für die Ölanlagen werden ähnlich verheerend wie im Vorjahr erwartet. Der Dollarkurs stieg gestern. Erneut werden Zinsphantasien als Ursache genannt. Die US-Währung hält ebenfalls den Seitwärtstrend.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Iran droht mit Ölwaffe Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran prüft Kompromissvorschläge zum Atomstreit Gute Rohölversorgung Gute US-Vorratslage US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise befinden sich zwischen Anstieg und Stillstand. Solange die internationale Lage den Status quo beibehält, können die Preise das Niveau einigermaßen halten. Die Gefahr für steigende Preise ist allerdings groß. Nennenswerte Entspannung könnte nur über einen Sinneswandel Teherans im Atomstreit kommen.
07.06.06
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