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HEIZÖL: Irans Geistlichkeit will nicht verhandeln
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise ziehen stoisch seitwärts. Selbst die erneuten iranischen Drohungen mit der Ölwaffe wegen des Atomkonflikts bringen sie nicht aus dem Gleichgewicht. Das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei lehnt Verhandlungen über ein ?unverhandelbares Recht seines Landes an der Atomenergie? ab. Aktuell wird die Versorgungslage trotz einiger Störungen gelassen gesehen. Gleiches gilt für die Zukunft. Die US-Wetterämter haben noch keinen Hurrikan auf dem Schirm. Der Dollar verliert wegen Zinsphantasien zum Euro und positiver Geschäftserwartungen in Deutschland an Wert.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Rebellen stören Nigerias Ölindustrie Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Nachgebende US-Konjunktur Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise halten ihr Niveau. Z.Z. befinden sie sich knapp über ihrer seitwärts gerichteten Durchschnittslinie der letzten Wochen. Es ist nicht zu erwarten, dass sie kurzfristig eine grundsätzliche Richtungsänderung erfahren. Die Schwingung um den Wert von 0,60 Euro pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge als Bundesdurchschnitt wird sich bis zum Eintritt eines Hurrikans fortsetzen.
28.06.06
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