HEIZÖL: Irre Ausfallszenarien
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Rita ist nun ein Hurrikan. Schlimmste Ausfallszenarien für die Ölindustrie haben Konjunktur. Der Aufwärtstrend marschiert. Ob die Bahn Ritas überhaupt durch das Gebiet mit den meisten Raffinerien der USA führt, ist mathematische Spekulation. Dem Trend hilft auch die offene Drohung des Irans, im Atomstreit den Ölhahn einsetzen zu können. Die OPEC bemüht sich um Beruhigung. Sie macht nichts und bietet alles. Wenn der Markt mehr Öl will, wird der Markt mehr Öl bekommen. Die gesamte Reserve stünde zur Verfügung. Da der Markt genug Rohöl hat, ist das Angebot freundlich und bedeutungslos. Der Dollar bricht heute Morgen stark ein.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikan steuert auf Raffinerien zu Raffineriekapazitäten knapp Sturmgeschädigte Ölanlagen noch außer Betrieb Iran droht mit dem Ölhahn Institute prognostizieren Teuerung
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern OPEC zu Liefererhöhung bereit Russland steigert Förderung Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig
Unsere Heizölpreise steigen weiter. Gestern hielten sie inne, nachdem sie der erste Schock durch den neuen Hurrikan sehr hoch hinaus gewirbelt hatte. Heute zeigt die Schocktherapie wieder Wirkung. Die Preise folgen dem Aufwärtstrend mit hohen Schwingungen. Die Aussicht, dass die Ölbestandsdaten heute Nachmittag beruhigend wirken können, ist dürftig.
21.09.05
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