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HEIZÖL: Kälteeinbruch in den USA
Die Sehnsucht der Trader nach höheren Preisen wurde erhört. Aber keine Gefahr für Abkehr vom Niedrigpreisniveau.
Die Preisentwicklung der letzten Wochen ließ einen gewissen Drang des internationalen Handels zu höheren Preisen erahnen. Es gab aber zur Freude der Verbraucher keine Substanz dafür. Und so hielt sich das niedrige Niveau wacker. Insbesondere auf Grund der ambitionierten Geschäftsplanungen einiger großer russischer Öllieferanten bleibt der Verdacht bestehen, dass die Aussagen zu den Kürzungen aus diesem Kreis eine Farce sind. Teilweise werden Fördersteigerungen von bis zu 30% angegeben.
Aber nun haben die Freunde des Preisanstiegs Futter bekommen. In den USA fielen die Temperaturen kräftig und in Texas streiken die Raffineriearbeiter. Das wird einen Nachfrageschub eine Angebotsminderung bringen. Es versteht sich von selbst, dass die Preis steigen müssen. Dennoch besteht kein Grund zur Sorge, denn beide Ereignisse werden vermutlich schneller vorübergehen, als der Drang der Russen, ihre Geschäfte auszudehnen. Und dann ist da ja auch noch die nach wie vor eher schlapp laufende Konjunktur, die die Verbrauchslust dämpft.
Unser Heizölpreis macht das was der Weltmarkt macht, er steigt kurzfristig an. Da wir hierin keinen Trend sehen, sind wir geneigt, Verbrauchern das Ereignis mit dem Rat zum "Aussitzen" zu melden.
01.02.02
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