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HEIZÖL: Korrekturversuch
Bullische Argumente erhalten einen bärischen Anstrich.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Eine Gegenreaktion ist überfällig. Händler bereiten sich darauf mit neuen Interpretationen ursprünglich bullischer Argumente vor. Gestern verlor Rohöl in New York 1,50$ pro Barrel. Zwei Elemente fehlen allerdings, um der Korrektur vertrauenserweckenden Schwung zu verleihen: Eine finale Überhitzung der Preise und ein starkes Initialargument.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Generalstreik in Nigeria Sorge über Heizölverknappung zum Winter Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Russische Lieferungen sollten trotz Yukos-Pleite ungehindert fließen Positive Zahlen zu den US-Vorräten erwartet Irak erhöhte im September Ausstoß deutlich Angebot müsste eigentlich ausreichen Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden Charttechnik, Gegenreaktion überfällig
Unsere Heizölpreise sind nicht weiter gestiegen. Eventuell geraten sie heute sogar unter Druck, denn am Weltmarkt deutet sich ein Stimmungswandel an. Für die Prognose deutlich besserer Preise ist es allerdings noch zu früh. Nachdem Verbraucher in diesem Jahr zu lange mit ihren Bestellungen gewartet haben, entwickeln sich nun mit dem Einsetzen notgedrungener Kauforders wegen leerer Tanks Lieferengpässe. Die Lieferzeiten sind in Einzelfällen bereits auf 5 Wochen gestiegen. Das Problem würde sich bei deutlich nachgebenden Preisen verschärfen.
13.10.04
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