HEIZÖL: Kürzung der OPEC beschlossen
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Um den Preisverfall der letzten Wochen für Rohöl zu stoppen, kamen die Mitglieder der OPEC in ihrem 142. Treffen zusammen. Erwartet wurde eine Kürzung von 1 bis 1,5 Mio. Barrel pro Tag. Nachdem Saudi Arabien eine Kürzung von 1 Mio. Barrel in Aussicht stellte, wurde es schließlich 1,2 Mio. Barrel. Das wird die Märkte nicht großartig beeindrucken, so melden Analysten, da eine Kürzung um 1 Mio. Barrel bereits eingepreist sei. Im Dezember gibt es dann das nächste Treffen, auf dem eine weitere Kürzung von 0,5 Mio. Barrel im Raume steht. Es bleibt abzuwarten, ob eine reale Reduzierung erfolgt. Für den europäischen Markt von Bedeutung ist die Ankündigung Russlands, es werde die Ausfuhrzölle senken. Dies hätte natürlich einen preisdrückenden Effekt. Der Dollar fiel gestern weiter zurück in den Seitwärtstrend.
preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Beschluss 1,2 Mio. Barrel pro Tag geringere Förderung Norwegen muss Förderung einschränken Wintereinbruch in den USA Teheran verschärft Ton im Atomstreit Atombombentest in Nordkorea Chinas Ölimporte wachsen um 15% Psychologie: 60 Dollar Grenzwert für Rohöl
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose Russland kündigt Senkung der Ausfuhrzölle an US-Konjunktur kühlt sich ab OPEC-Kürzung kaum durchsetzbar Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich Gute Vorratslage der OECD-Länder Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe Charttechnik: Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise werden sich heute wenig bewegen. Die Angleichung der Preise innerhalb Deutschlands zurück an den Weltmarkt setzt sich fort. Der Osten hat diesbezüglich noch etwas Abgabepotential. Die Auftragsbücher des Handels bleiben voll. Auf die Lieferzeiten achten! Neben dem Beschluss der OPEC gibt es wenig grundlegende Nachrichten, welche den jetzigen Stand der Preise nachhaltig verändern könnten.
20.10.06
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