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HEIZÖL: Kurzfristiger Abwärtstrend intakt
Verminderter Effekt auf Heizölpreis.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Gestern stiegen die Preise leicht an. Dennoch gilt der kurzfristige Abwärtstrend als intakt. Heute Morgen geben die Preise wieder nach. Die OPEC will die Entwicklung momentan weder kommentieren noch verhindern. Aus dem US-Energieministerium kommen geringfügig reduzierte Verbrauchsschätzungen für 2005. Sie wirken unterstützend. Der Dollar war in den letzten Tagen sehr stark. Über eine Fortsetzung des Trends gibt es geteilte Meinungen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Starker Dollar Investmentfonds mehrheitlich bullisch
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC nimmt Abstand von Kürzungsdiskussion Streik in Nigeria einstweilen aufgehoben Milde Temperaturen in US-Heizölregionen Befriedigende Vorratslage Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise hielten gestern inne. Wir erwarten dennoch, dass sie weiter nachgeben. Z.Z. ist die Entwicklung unspektakulär freundlich. Auf Sicht von ein bis zwei Monaten bleiben wir aber skeptisch, dass die Marke von 40 Cent pro Liter im Bundesdurchschnitt bei 3000 Liter Liefermenge unterschritten wird. Kaufen mit Zeitpolster und daraus resultierender Einsparung in den Transportkosten ist immer noch die sichere Alternative zur Spekulation auf deutlich tiefere Preise.
von Klaus Bergmann
09.02.05
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