"Unser Problem ist nicht, Öl für maßvollen Wohlstand einzusetzen. Unser Problem ist, Öl für unbegrenzten Überfluss zu vergeuden." Heutiger Kommentar von Klaus Bergmann, Geschäftsführer

News: International & National

HEIZÖL: Luft holen

Nach vier Tagen Steigflug der Preise kann es nun ruhiger werden.


Für diese Woche ist alles gesagt. Die fundamentalen Themen bleiben auch weiterhin der Irak-Konflikt, die knappen US-Ölvorräte mit einem bevorstehenden Winter und die erneute Kürzungsdiskussion der OPEC. Die charttechnische Situation deutet auf eine Rückkehr zum langfristigen Aufwärtstrend hin. Dazu passt nun eine Konsolidierungsphase mit relativ geringen Preisausschlägen.

Heute Morgen steht der Gasölpreis mit 220,25$ pro Tonne innerhalb der gestrigen Handelsspanne.

Unser Heizölpreis zeigt so gut wie keine Veränderung. Die Preisbewegung sieht einem ruhigen Wochenausklang entgegen. Die inländische Nachfrage ist abgekühlt. Der Kaufrausch zu niedrigen Preisen ist vorüber. Nun müssen sich die Verbraucher, die die Chance zum günstigen Einkauf verpassten, erst einmal neu orientieren und ihre Position zum Markt finden.

Wir weisen darauf hin, dass sich unsere Lieferzeiten bis zum Jahresende verlängern werden. Die für Geschäfte sehr ungünstig liegenden Feiertage und der Umstand der Steuererhöhung zum 01.01.03 auf Kraftstoffe führt dazu, dass unsere Partnerhändler Probleme mit ihren Frachtkapazitäten bekommen werden. Viele Tankwagen werden für die Tankstellenbelieferung fahren müssen, um die Kaufwut vor dem Jahreswechsel dort zu befriedigen. Bitte bedenken Sie das, wenn Sie planen, noch vor Weihnachten Heizöl zu kaufen.
von Klaus Bergmann
22.11.02 Drucken

 

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