HEIZÖL: Nachfrage steigt weiter
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Gestern bewegten sich die Preise verhalten. Die USA feierten Independence Day. Dass die Kurse weiter steigen werden, steht für die meisten Marktteilnehmer außer Zweifel. Neben den zu geringen Raffineriekapazitäten nennen sie als Grund die erwartete Nachfragesteigerung auf 86,4 Mio. Barrel pro Tag im vierten Quartal. Ein neuer Rekordwert. Dem Dollar wird nun ebenfalls wieder Aufwärtspotential zugeschrieben. Zinsphantasien blühen wegen der gut laufenden US-Konjunktur. Das doppelte Defizit der USA ist aus den Schlagzeilen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal Behinderung der Ölbranche im Iran befürchtet Steigerung der Gewalt im Irak Terrorwarnungen für Nigeria US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt Russische Produktion sinkt Dollar im Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Rohölvorräte Saudi Arabien wird Ausstoß um 1,5 Mio. Barrel erhöhen Wirtschaft wird von hohen Preisen gedämpft
Unsere Heizölpreise sind auf Rekordniveau. Es herrscht Konsens, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Daher: Kaufen Sie lieber früher als später, wenn Sie vor dem Winter Heizöl benötigen. Die nächste vage Chance auf fallende Preise sehen wir erst nach Wintereintritt, wenn sich hoffentlich herausstellt, dass es keine Lieferengpässe gibt.
05.07.05
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