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HEIZÖL: Neue Töne aus dem Iran
Öl soll im Atomstreit nicht eingesetzt werden.
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Die Preise geben nach. Der iranische Ölminister Kasem Vasiri lässt die Welt wissen, dass sein Land Öl nicht als Druckmittel im Atomstreit einsetzen werde. Die Äußerung wurde von den Börsen mit reservierter Erleichterung aufgenommen. Vor der Verschärfung der Tonlage, die mit für den starken Preisanstieg der letzten Wochen verantwortlich war, ging man davon aus, dass im gegenseitigen Interesse eine diplomatische Lösung gefunden werde. Diese Meinung wird nun erneut favorisiert. Daran ändert der Gang vor den UN-Sicherheitsrat nichts. Nach wie vor bullisch wird dagegen die Lage in Nigeria eingeschätzt. Der Dollar nimmt seinen Abwärtstrend wieder auf, obwohl ein Ende der steigenden Zinsentwicklung in den USA entgegen früherer Meinungen nicht sicher ist.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Ölkrieg in Nigeria Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt Kuwaits Reserven herabgestuft Irakische Förderung auf Tiefststand seit US-Invasion Atomstreit mit dem Iran Venezuela ergreift Partei für den Iran Raffineriekapazitäten knapp Sorge vor Benzinknappheit in den USA Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran will Öl nicht als Waffe im Atomstreit einsetzen Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich OPEC behält Förderquoten bei Dollar im Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise geben nach. Der erleichternde iranische Ton im Atomstreit zeigt Wirkung. Damit sehen wir die Chance wieder steigen, dass die Preise in den kommenden Wochen nicht davon laufen werden. Sollte die Diplomatie funktionieren, könnten die Preise sogar etwas nachgeben. Insgesamt würden sie in dem Fall wahrscheinlich um das mittlere Januarniveau schwingen.
01.02.06
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