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HEIZÖL: Nicht angesprungen
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Kaum kommen die Temperaturen in wichtigen Heizölregionen in die Nähe des Winternormals, nehmen die Marktteilnehmer wieder bullische Aspekte wahr. Neben den Temperaturen wird nun OPEC-Äußerungen über weitere Lieferkürzungen und Lieferproblemen des Iraks Aufmerksamkeit geschenkt. Charttechnisch ist der kurzfristige Abwärtstrend aber intakt.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kältere Temperaturen in den USA US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering OPEC stellt Lieferkürzungen in den Raum Irak hat Lieferprobleme Labile Lage in Nigeria Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölversorgung gut Nachfragerückgang erwartet China bemüht sich um Konjunkturdämpfung Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum
Unsere Heizölpreise halten sich im Bereich um 40 Cent pro Liter im Bundesdurchschnitt bei 3000 Liter Liefermenge. Der Weltmarkt gibt keine klaren Vorgaben. Tendenziell sollte er Druck auf die Preise ausüben. Aber sobald sich das Wetter mit kalten Temperaturen meldet, hat die Tendenz ausgespielt. Hierzulande hat der Handel große Mühe die geballt eingetroffenen Bestellungen der letzten Wochen auszufahren. Für schnelle Lieferungen müssen deutliche Preisaufschläge bezahlt werden. Das ist gerechtfertigt, weil Einzel- oder Sonderfahrten erforderlich sind. Teilweise können Bestellungen zu günstigen Preisen erst im nächsten Jahr ausgeliefert werden.
14.12.04
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