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HEIZÖL: Nicht übertrieben
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Der Rohölpreis befindet sich im Zentrum eines seit 18 Monaten geradlinig aufwärts weisenden Trendkanals. Von preistreibendem Spekulationsfieber kann keine Rede sein. Die Einstellung der Marktteilnehmer ist relativ ausgewogen. Für das aktuelle Preisniveau gibt es gute Argumente. Dem Dollar wird eine Umkehr vom kurzfristigen Aufwärtstrend zugetraut.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Tiefe Temperaturen in US-Heizölregionen Terror im Irak Streikankündigung in Nigeria Kürzungsdiskussion der OPEC Lieferausfälle durch Yukos-Zerschlagung US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Vorratszahlen
Unsere Heizölpreise steigen verhalten. Sie werden vom Weltmarkt geführt. Im Norden Deutschlands ist der Preisauftrieb größer als im Süden. Diese untypische Verteilung des Preisniveaus tritt meistens dann auf, wenn große Mengen in den Export gehen. Die USA haben hohen Bedarf an Heizöl. Den decken sie weltweit. Kurzfristig könnte der Preisanstieg zunehmen. Mittelfristig wird sich am allgemeinen Preisniveau wahrscheinlich nicht viel ändern.
25.01.05
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