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HEIZÖL: Norwegens Streik eskaliert
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Statt eines Streikendes wird der Arbeitskampf norwegischer Ölarbeiter auf die Spitze getrieben. Fehlmengen bereits über 0,4 Mio. Barrel pro Tag. Regierung droht mit Aussperrung. Totalausfall von 3.0 Mio. Barrel pro Tag möglich.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Streik norwegischer Ölarbeiter (starker Einfluss) Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen Nachfragewachstum über allen Erwartungen Weltweite Raffineriekapazitäten knapp Charttechnik: langfristiger Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird im Juli über 30 Mio. B/T liefern Saudi Arabien steigert Förderung weiter Lieferausfall des Iraks beendet Rohölvorräte deutlich über Vorjahr Fonds ziehen sich zurück
Unsere Heizölpreise haben sich auf dem aktuellen Niveau festgesetzt. Für den Weltmarkt gilt das gleiche. Dem außerordentlich hohen Ölangebot steht eine hohe Nachfrage und die Sorge vor Lieferausfällen gegenüber. Das schafft derzeit ein Patt der Marktkräfte und eine Seitwärtsbewegung der Preise. Bei ungenügend starken Argumenten für einen bevorstehenden Preisverfall raten wir dringend dazu, jetzt Heizöl zu kaufen, um nicht in die Phase eines Nachfrage Booms zu kommen. Der steht auf Grund eines erheblichen Kaufverzugs der Verbraucher (siehe Charts ?Verkaufsmengen?) im Herbst ins Haus und wird vermutlich drastische Preissteigerungen verursachen.
25.06.04
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