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HEIZÖL: Öl unverändert, Dollar fällt
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Am Freitag gab es ein heftiges Auf und Ab der Ölpreise. Für das Auf sorgte ein kurzer Wintereinbruch. Für das Ab war die Sorge um die US-Konjunktur verantwortlich. Sie wird die Märkte länger beeindrucken. Die Charts zeigen mit Ausnahme von US-Rohöl trotz des jüngsten Preisrückgangs kein grundsätzlich neues Bild. Rohöl der Sorte Brent und Gasöl durchlaufen eine Gegenbewegung im Aufwärtstrend. Benzin hält am Aufwärtstrend fest. US-Rohöl dreht in einen Abwärtstrend. Die Verluste beim Dollar nehmen zu. Das ist angesichts der Diskussion über die US-Wirtschaft nachvollziehbar.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Starker Rückgang der Vorräte
Sanktionen gegen den Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Nachfrage steigt langfristig
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
US-Konjunktur deutet Schwäche an
OPEC hält Förderquoten
Im Atomstreit herrscht verbale Ruhe
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
Unsere Heizölpreise sind rückläufig. Dabei gibt der fallende Dollar den Ton an. Der Beitrag der Weltmarktpreise für Öl ist gering. Wir gehen davon aus, dass sich die Preise mittelfristig in den Grenzen des Monats Februar bewegen werden. Der Binnenmarkt ist weiterhin extrem ruhig. Ein Preisvorteil von durchschnittlich sieben Cent pro Liter gegenüber dem Vorjahr lässt Verbraucher kalt.
19.03.07
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