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HEIZÖL: Ölmarkt hat Ferien
Ohne US-Handel lahmt die Preisbewegung.
In den USA wird das Erntedankfest gefeiert. Der Rest der Welt handelt wenig und hält die Ölpreise annähend stabil. Anders dagegen der Dollar, er wird von einem Rekordtief zum nächsten gehetzt. Die USA verkaufen ihr doppeltes Defizit an die Welt. Furcht vor einem sell off kommt auf und die Idee, Öl zukünftig in Euro zu handeln.
preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Heizölvorräte für die Jahreszeit zu gering Raffineriekapazitäten unzureichend Pipelines im Irak gesprengt Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Yukos wird zerschlagen Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend intakt
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölversorgung gut IEA senkt kurzfristige Nachfrageprognose Weitere Senkung der Nachfrageprognose erwartet China bemüht sich um Konjunkturdämpfung Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum
Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Der internationale Ölmarkt gibt keine Impulse. Der Dollarrückgang wird durch jahreszeitbedingte Margenerhöhungen im Inland kompensiert. Der Handel lässt sich die Lieferungen nun wieder besser bezahlen. Er wird von vielen Last-Minute-Käufern getrieben, die sich verspekuliert haben oder sich nicht rechtzeitig um ihren Vorrat kümmerten. Sie müssen ihr Heizöl teurer bezahlen als diejenigen, die eine Lieferzeit von ca. zwei Wochen einplanen können. Bis zu 100 EUR beträgt der Preisunterschied. Übrigens, nicht Wucher sondern real anfallende Kosten sind der Grund für teure Eillieferungen im Einzelfahrtverfahren.
26.11.04
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