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HEIZÖL: Ölpapiere schwer wie Blei
Es zieht sie runter und keiner will sie haben
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Die Preise geben nach. Der Ausverkauf an den Ölbörsen ist vorüber. Eine neue Kauflust will sich nicht einstellen. Im Gegenteil, der Abwärtsdruck bleibt erhalten. Der Themenkanon ist stabil bärisch: Mildes Wetter in den US-Heizölregionen, Zweifel an der OPEC-Fähigkeit zu kürzen, Abkühlung der US-Konjunktur, gute Vorratslage. Neu ist die Analysteneinschätzung, dass die Verfügbarkeit der US-Raffinerien steigen wird. Hierfür gab es bisher meist schlechte Beurteilungen. Der Dollar bleibt seinem kurzfristigen Trend treu. Er fällt.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Saudi Arabien und VAE werden Lieferungen kürzen Teheran verschärft Ton im Atomstreit Chinas Ölimporte wachsen um 15%
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Mildes Wetter in US-Heizölregionen US-Konjunktur kühlt sich ab Zweifel an OPEC-Kürzungen OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose Gute Vorratslage der OECD-Länder Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt. Sie setzen die Talfahrt fort. Der Trend der letzten beiden Jahre, dass die Preise zum Winterbeginn nachgeben, wird bestätigt. In allen Fällen setzte sich eine entspannte Beurteilung der Weltmarktlage durch. Bei anhaltendem Trend sollte die freundliche Preislage bis Januar bestehen bleiben. Die Lieferzeiten sind wegen guter Nachfrage weiterhin leicht erhöht. Das wird sich bis zum Jahresende kaum ändern.
03.11.06
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