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HEIZÖL: OPEC lockert Preisidee
Bis 40$ keine Diskussion über Liefermengen.
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Die OPEC gibt sich preisliberal. Solange US-Rohöl über 40$ pro Barrel kostet, besteht kein Anlass, in eine Kürzungsdiskussion einzutreten, wird sie zitiert. Diese Töne gaben dem Preis gestern die Freiheit zu sinken. Mildes Wetter in den Heizölregionen der USA weckt zudem Frühlingsgefühle. Der Dollar zeigt sich dagegen stark. Man traut den USA nun doch zu, ihr Haushaltsdefizit zu reduzieren.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Starker Dollar
Investmentfonds mehrheitlich bullisch
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
OPEC nimmt Abstand von Kürzungsdiskussion
Streik in Nigeria einstweilen aufgehoben
Milde Temperaturen in US-Heizölregionen
Befriedigende Vorratslage
Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise sinken. So gut wie am Weltmarkt läuft die heimische Preisbewegung allerdings nicht. Ein überraschend starker Dollar hält dagegen. Es sieht so aus, als könne die aktuelle Richtung kurzfristig fortbestehen. Dass es reichen wird, die Marke von 40 Cent pro Liter im Bundesdurchschnitt bei 3000 Liter Liefermenge zu durchbrechen, sehen wir momentan nicht.
von Klaus Bergmann
08.02.05
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