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HEIZÖL: Preisdruck ohne Preisverfall
Handelsinteresse gering
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Das Handelsinteresse war gestern erwartungsgemäß gering. Die Preisausschläge nahmen ab. In den USA wird Thanksgiving gefeiert. Daher ist auch heute keine nennenswerte Änderung der Preise zu erwarten. Die Einflusssphäre ist stabil bärisch, ohne eine Neigung zur Übertreibung. D.h., die Preise stehen unter moderatem Druck, ohne in einen Preisverfall zu geraten. Nach wie vor sieht es so aus, als hätte Rohöl im Bereich von 60 Dollar pro Barrel einen Gleichgewichtszustand erreicht. Nach überraschend guten Wirtschaftsdaten aus Europa wurde der Dollar an die untere Grenze seines Seitwärtstrends gedrückt. Er läuft Gefahr, in einen Abwärtstrend zu geraten.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Destillatbestände gesunken Raffineriekapazitäten knapp Saudi Arabien und Venezuela wollen weiter kürzen Rebellen erhöhen Druck auf Nigerias Ölindustrie Chinas Ölimporte wachsen um 15%
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen Mildes Wetter für USA vorhergesagt US-Konjunktur scheint sich abzukühlen Markt mit Rohöl überversorgt OECD-Bestände auf Rekordniveau Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise geben nach. Die aktuellen Tiefpreise wurden in den meisten Regionen knapp unterschritten. Der Preisdruck hält an. Jetzt kommt eine für die Jahreszeit eher schwache Binnennachfrage hinzu. Eine deutliche Absenkung des Preisniveaus erwarten wir dennoch nicht. Die Lieferzeiten sind mit wenigen Ausnahmen wieder normal. Wir weisen erneut darauf hin, dass die MwSt.-Erhöhung zum Zeitpunkt der Lieferung und nicht zum Zeitpunkt der Bestellung greift. Daher wird sie bereits im Dezember in die Heizölpreise eingehen. Denn Lieferungen dauern um die Feiertage am Jahresende zwei bis drei Wochen.
24.11.06
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