|
HEIZÖL: Preise aus der Gerüchteküche
Spekulationen über einen Iranangriff treiben Preise.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Im Verlauf des gestrigen Abends zogen die Preise weiter an. Am Wochenende kam das Gerücht über einen möglichen Angriff der USA auf den Iran mittels taktischer Atomwaffen auf. Die US-Regierung dementierte dies zwar, aber auf Grund der weiteren bullischen fundamentalen Daten war dies Wasser auf den Mühlen des Preisanstiegs. Ein Angriff wird zwar als unwahrscheinlich eingestuft, aber als Hilfsmittel für Tests von psychologischen Marken, wie die 69 oder gar 70 Dollar pro Barrel, müssen solche Gedankenspiele allemal hinhalten. Des Weiteren droht Venezuela mit einem Lieferstopp für die USA.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit Venezuela droht mit Lieferstopp für USA Sorge um US-Benzinversorgung Raffineriekapazitäten knapp Angst vor Hurrikansaison Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Nachfragewachstum stetig Charttechnik: Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wächst langsamer Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben OPEC produziert über Nachfrage Vorräte gut Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise steigen weiter. Der Dollar hat sich zunächst einmal beruhigt. Entscheidender Einfluss wird wieder vom Ölpreis genommen, der zurzeit in Richtung 70 Dollar zieht. Günstige Einkaufsmomente können sich lediglich aus kurzfristigen Gegenbewegungen ergeben, die in der Regel Folge von starken Preissprüngen sind.
11.04.06
|