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HEIZÖL: Preise steigen
Raffinerieprobleme lösen Richtungswechsel aus.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Diverse Raffinerieprobleme weltweit und die Rücknahme der angekündigten Erhöhung der OPEC-Lieferungen werden als fundamentale Gründe für die gestern eingeleitete Preissteigerung genannt. Charttechnisch wurde sie erwartet, da die Abwärtsbewegung als ausgereizt galt. Der Wendepunkt in der Preisentwicklung für Rohöl befindet sich knapp unter der unteren Grenze des langfristig steigenden Trendkanals. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise nun wieder nachhaltig aufwärts tendieren, schätzen wir als hoch ein.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme weltweit Raffineriekapazitäten knapp Förderung nahe am Limit OPEC verweigert Liefererhöhung Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Befriedigende Versorgungslage für Rohöl Gute US-Rohölvorräte Befriedigende US-Benzin-Vorräte Befriedigende Vorräte der OECD-Länder
Unsere Heizölpreise steigen. Die gestern noch solide geglaubte verbraucherfreundliche Stimmung an den Märkten ist schlagartig gekippt. Spekulativ eingestellte Verbraucher können sich nun aussuchen, ob sie diesen Moment als kurze Gegenreaktion auf fallende Preise verstehen wollen, oder als Rückkehr zur dominanten Aufwärtsbewegung. Unsere Empfehlung lautet: Risiko herausnehmen und jetzt eine Teilmenge kaufen. Damit ist man für beide Richtungen unempfindlicher.
20.04.05
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