HEIZÖL: Preise wie das Wetter
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Preisbewegung gab es wohl. Preisveränderung blieb am Ende aber aus. Der Markt sucht eine Richtung. Mangels dominanter Einflussfaktoren orientieren sich Broker am Wetter. Dass dabei Zeitspannen herangezogen werden, die über jede verlässliche Wetterprognose hinausgehen, unterstreicht den chaotischen Charakter der Preisbildung. Die Kürzungsdiskussion der OPEC ist bis zum 14. Dezember, dem Tag des nächsten Ministertreffens, bedeutungslos. Fundamental ist der Markt zwischen bullisch und bärisch hin und hergerissen. Charttechnisch gibt es ein leichtes bullisches Übergewicht. Der Dollar stoppte gestern die rasende Talfahrt. Eine Gegenbewegung wäre nun fällig.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kaltfront im Norden er USA US-Nachfrage leicht gestiegen US-Destillatbestände deutlich gesunken Saudi Arabien, Iran, Venezuela wollen weiter kürzen Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan Raffineriekapazitäten knapp Chinas Ölimporte wachsen um 15%
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: Nach Kaltfront wird es wärmer OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen US-Konjunktur kühlt sich ab Markt mit Rohöl überversorgt OECD-Bestände auf Rekordniveau Dollar dämpft Ölpreis
Unsere Heizölpreise geben erneut leicht nach. Sie befinden sich nahe ihren Jahrestiefs. Vom Weltmarkt kamen gestern kaum Impulse. Der Binnenmarkt lässt sinkende Margen des Handels zu, da die Nachfrage für die Jahreszeit extrem ruhig ist. Die Lieferzeiten sind normal. Wer vor der MwSt.-Erhöhung Heizöl kaufen möchte, sollte spätestens in der nächsten Woche ordern. Lieferungen nach Neujahr werden mit 19 Prozent MwSt. bezahlt, egal wann diese bestellt wurden.
06.12.06
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