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HEIZÖL: Preise wie im Mai 2005
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Abwärtsbewegung verläuft sehr steil. Ein Mehrjahreschart zeigt, dass ein derartiger Verlauf Seltenheitswert hat. Die Preise werden geschlachtet. Das Fest ist noch nicht zu Ende. Solange die Temperaturen hoch und die OPEC machtlos bleiben, genießt der Trend Bestandsschutz. Heftigen Bewegungen folgten in der Vergangenheit allerdings immer ähnliche Spiegelbilder, die sie früher oder später annullierten. Der Dollar hat sich Dank positiver Daten zur US-Wirtschaft in einen Aufwärtstrend gearbeitet. Der zweijährige Verlauf lässt sich noch als Seitwärtsbewegung interpretieren.
preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Reaktion auf Preisverfall erwartet US-Nachfrage leicht gestiegen Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen Raffineriekapazitäten knapp Chinas Ölimporte wachsen um 15%
preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen Temperaturen hoch Heizölverkäufe drastisch gesunken Markt überversorgt Charttechnik: Öl im Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise fallen. Die Bewegung verläuft weniger steil als am Weltmarkt, weil der Dollar die Gegenrichtung nimmt. Aktuell kann man von einem Fortgang des Preisrückgangs ausgehen. Der Verkaufsrausch an den Börsen ist noch nicht ausgelebt. Und starke Gegenargumente zum Trend gibt es derzeit nicht. Die Binnennachfrage ist gering. Beste Käuferbedingungen.
12.01.07
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