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HEIZÖL: Reif für tiefere Preise
Zögern vor Bekanntgabe der US-Vorratszahlen.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise tendieren abwärts. Zu einem entschlossen Schritt fehlt noch ein passendes Signal. Das wird von den US-Vorratsdaten, die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehen, erwartet. Wenn es kommt, wird der aktuelle Versuch einer Gegenbewegung zum überzogenen Aufwärtstrend glücken.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter Niedrige US-Vorräte Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten Nachfragewachstum über allen Erwartungen Fonds setzen auf steigende Preise Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Förderdefizit im Golf von Mexiko weitgehend abgebaut Russische Lieferungen sollten trotz Yukos-Pleite ungehindert fließen Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005 Angebot müsste eigentlich ausreichen Charttechnik, Gegenreaktion überfällig
Unsere Heizölpreise sind mehrheitlich unter die Marke von 0,50 EUR/Liter bei 3000 Liter Abgabemenge gefallen. Die Chancen für einen Fortgang der Preiskorrektur stehen 50/50. Sollten die US-Vorratsdaten heute Nachmittag positiv ausfallen, wäre ein Preisrückgang um rund 15% in den kommenden Tage zu erwarten. Bei enttäuschenden Zahlen werden die Preise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf neue Höchststände schnellen.
20.10.04
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