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HEIZÖL: Risikoprämie zu hoch?
Preise fielen am Wochenende
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Die Hauptthemen bleiben gleich. Der Iran, Irak, Nigeria und die Raffinerieanlagen der USA, die in einem schlechten Zustand sind, bleiben tendenziell negative Faktoren für die Verbraucher in Deutschland. Neben den Terrorgefahren sind sie es, die den Preis bestimmen. Doch zurzeit bleiben die richtungsweisenden neuen Nachrichten aus. Das führt zu der Überlegung, ob die spekulativen Sicherheitsaufschläge, die vom Markt auf den Ölpreis aufgeschlagen werden, nicht doch zu hoch sind. Dieser Sicherheitsaufschlag liegt bei ca. 15 Dollar, könnte sich aber auf 10 Dollar pro Barrel verringern. Schon beginnt die Börse charttechnisch zu agieren. Am Freitag fielen die Preise bereits, weil eine preisliche Unterstützungslinie durchbrochen wurde. Das hatte, wie fast immer, die Folge, dass der Preis weiter fiel. Heute wird man hiervon noch profitieren können. Der Dollar bewegt sich heute seitwärts.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Instabile Situationen in Nigeria
Atomstreit mit dem Iran und Sanktionen
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Terrorvorhaben in Saudi Arabien vereitelt
EIA erhöht Nachfrageprognose
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
US-Bestandsdaten befriedigend
Irak hat größere Reserven als bisher angenommen
Nachfrage jahreszeitbedingt schwach
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
Unsere Heizölpreise fielen am Wochenende und stagnieren heute. Das bedeutet, dass sich heute nicht allzu viel mehr bewegen wird und wieder auf neue Impulse gewartet wird. Wie diese ausfallen, ist Spekulation. Noch fehlt die entspannende Initialmeldung bzw. die Phantasie für eine solche Meldung. Die Margen im Binnenmarkt sind wegen der fehlenden Nachfrage extrem niedrig. Das wird sich im Verlauf des Jahres zu Ungunsten der Preise ändern.
07.05.07
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