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HEIZÖL: Starke Gegenreaktion im Aufwärtstrend
US-Benzinmarkt gibt Impuls für Preisrückgang.
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Die Börse hat einen starken Impuls für eine Gegenbewegung gefunden. Es ist der US-Benzinmarkt. Er wurde in der Bewertung der Händler vom Saulus zum Paulus. Vorbei ist die Sorge, dass es zu Versorgungsengpässen im Sommer kommen könnte. Positive Bestandsveränderungen, ein leicht rückläufiger Verbrauch sowie der Versuch, Auswirkungen der neuen Umweltschutzforderungen durch politische Maßnahmen zu lindern, wirken Wunden. Zwei Tage in Folge fielen die Preise. Rohöl tauchte dabei kurzzeitig unter die 70-Dollar-Marke. Die Heftigkeit der Bewegung macht sie allerdings verdächtig, ein kurzes Ereignis zu bleiben. Deutliche Preiseinbrüche werden von Spekulanten als Kaufeinladung für Kontrakte auf steigende Kurse verstanden. Der unsichere geopolitische Hintergrund legt erneute Kursanstiege nahe. Der Dollar befindet sich weiterhin im Abwärtstrend. Eine Äußerung des EZB-Präsidenten Trichet wurde gestern als Hinweis für eine baldigen Zinsanhebung interpretiert.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kriegsängste wegen des Atomstreits mit dem Iran Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte Raffineriekapazitäten knapp Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt wird entspannt gesehen Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben Nachfrage wächst langsamer Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend
Unsere Heizölpreise geben deutlich nach. Sie durchlaufen eine heftige Gegenbewegung. Der langfristige Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Sobald der kurze Abwärtsimpuls verglüht ist, wird der langfristige Trend die Preisrichtung wieder dominieren. Wir sehen in der momentanen Preisbewegung einen klaren Kaufgrund.
05.05.06
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