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HEIZÖL: Sturm wirbelt Preise hoch
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise sprangen gestern ca. 7% in die Höhe. Die Vorhersage, dass der zum Hurrikan mutierende Tropensturm Rita Kurs auf die US-Region mit der größten Dichte an Raffinerien nimmt, wirkte wie eine Bombe. Wetterämter übertreffen sich in verheerenden Prognosen. Ölanlagen im Golf von Mexiko werden wieder geräumt. Die morgens noch gefragte Entscheidung der OPEC über ihre zukünftige Förderpolitik interessierte die Börse nicht mehr. Eine generelle Erhöhung des Ausstoßes wird es wohl nicht geben. Die OPEC will flexibel auf den Bedarf reagieren. Heute wird entschieden. Der Dollar veränderte sich kaum zum Euro.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikan steuert auf Raffinerien zu Raffineriekapazitäten knapp Sturmgeschädigte Ölanlagen noch außer Betrieb Iran könnte zum Ölhahn greifen Institute prognostizieren Teuerung
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern OPEC zu Liefererhöhung bereit Russland steigert Förderung Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig
Unsere Heizölpreise fliegen davon. Der aufkommende Hurrikan Rita mit Kurs auf die größte Ansammlung von US-Raffinerien machte der kleinen Chance auf fallende Preise den Gar aus. Wie so oft drückt das Wetter dem Ölmarkt einen unerwarteten Stempel auf. Der Aufwärtstrend ist wieder da. Der Wind wird über seinen Verlauf entscheiden.
20.09.05
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