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HEIZÖL: Terror und US-Benzin haben Preise im Griff
Keine Chance für sinkende Preise. Kauflaune der Fonds weiter steigend.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Al-Kaida-Aktivitäten im und um den Irak (starker Einfluss)
US-Benzinversorgung nach Entscheidung für Umweltnorm (starker Einfluss)
Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend dominant (starker Einfluss)
Fonds setzen auf steigende Preise (starker Einfluss)
Raffinerieprobleme in den USA
Eskalation der Gewalt in Palästina
Weltweite Ölnachfrage steigt stärker als erwartet
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Saudis prognostizieren Rückkehr der Preise unter 28$
Saudis leisten Bush angeblich Wahlhilfe durch Preispolitik
Wiederaufnahme der Ölgeschäfte mit Libyen
Entspannung zwischen USA und Venezuela
Hohe Importe in die USA
Tendenziell steigende US-Vorräte
Unsere Heizölpreise ziehen an. Sie folgen dem Weltmarkt, der nach den jüngsten Al-Kaida-Aktivitäten angespannt reagiert. Der Dollar legte gestern eine Pause in seiner grundsätzlich stabilen Aufwärtsbewegung ein. Daher fiel die Preissteigerung für Heizöl moderat aus. Der Trend weist eindeutig nach oben. In Kürze werden wahrscheinlich neue Jahres-Höchstpreise erreicht. Es bestätigt sich einmal mehr, dass die Aussichten auf deutlich fallende Heizölpreise in naher und mittlerer Zukunft so gut wie nicht vorhanden sind. Man darf die niedrigen Preise des Jahres 2003 nicht mehr als Maßstab für die Preisvorstellungen heranziehen. Die aktuellen Preise werden vermutlich das neue Normalniveau darstellen.
von Klaus Bergmann
27.04.04
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