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HEIZÖL: Tiefere Preise setzen sich nicht durch
Bullische Themen bremsen Abwärtstrend.
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Die Temperaturen in den US-Heizölregionen könnten für einen Abwärtstrend der Preise nicht besser sein. Aber anstatt zu fallen, stiegen sie gestern. Begründet wird das mit einer schweren Verbalattacke des Iran, mit der die OPEC aufgefordert wird, den Ausstoß zu drosseln. Der bullische Tenor wurde durch die Parole, in den USA könnte das Benzin knapp werden, unterstützt. Damit sind die knappen Raffineriekapazitäten, die durch den geringen Heizölverbrauch in den Hintergrund traten, wieder im Gespräch. Das Thema war und ist ein Dauerbrenner. Der Dollar bewegt sich kaum zum Euro. Der Trend geht weiter seitwärts.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Iran fordert Kürzung der OPEC-Liefermengen Raffineriekapazitäten knapp Weltweites Nachfragewachstum IEA hebt Nachfrageprognose an Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich US-Verbraucher sparsamer Russland steigert Förderung OPEC kann nicht alles Öl verkaufen
Unsere Heizölpreise steigen. Die November-Tief-Preise bleiben bis auf weiteres das Beste, was Verbraucher zuletzt bekamen. Die Impulse vom internationalen Markt sind wechselhaft. Das geringe Handelsinteresse zwischen Weihnachten und Neujahr macht es schwer, einen Trend zu erkennen. Unter fundamentalen Aspekten hat ein Seitwärtstrend die wahrscheinlichste Zukunft. In Süddeutschland werden die Preise immer noch durch die niedrigen Pegelständen auf den Wasserstraßen hoch gehalten. Z.Z. bessert sich die Lage nicht.
von Klaus Bergmann
29.12.05
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